Psychosoziale Notfallseelsorge für Angehörige und für BRK- Helfer

Schnaitsee. Das örtliche Rote Kreuz absolvierte in der vergangenen Woche im Rahmen des monatlichen Gruppenabends im BRK Gebäude eine spezielle Sonderausbildung zum Thema „Psychosoziale Notfallseelsorge für betroffene Angehörige und Notfallhelfer“.
Als Referent war der BRK Leiter des Kriseninterventionsteams Traunstein Vernon Surand mit seiner Mitarbeiterin Elke Knottek zum Vortrag nach Schnaitsee gekommen.
Die Helfer bekamen interessante Einblicke in die Lehre der Psychologie und viel Wissenswertes für den Umgang mit dem Tod erklärt. Verhaltensweisen und organisatorische Unterstützungsmaßnahmen wurden ebenfalls erläutert.
Als „Helfer vor Ort“ sind die Ehrenamtlichen oft intensiver in diese schwierige Problematik eingebunden als der „normale“ Rettungsdienst. Oft sind den Helfern die Patienten und deren Angehörige keine unbekannten Personen. Auf dem Land kennt man sich doch noch etwas intensiver als in den Städten. Im Einsatzfall, bei Bedarf und auf Wunsch betreuen die örtlichen Einsatzkräfte die Betroffenen solange bis professionelle Hilfe eintrifft.
Ebenso können tragische Erlebnisse der Helfer im Einsatz zu schwerwiegenden Erkrankungen, bis hin zu „Posttraumatischen Belastungsstörungen“ (PTSB) führen. Hierzu steht im BRK eine eigene Helfer Versorgung durch das Team „Critical Incident Stress Management“ (CISM) zur Verfügung. Wie dieses System praktisch funktioniert wurde ebenfalls besprochen.
Im Ganzen ein sehr interessanter Schulungsabend von kompetenten Praktikern zu einem unbeliebten Thema.

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